Video komprimieren
Video verkleinern: Was beim Komprimieren passiert
Mit diesem Tool machst du Videos kleiner, ohne eine Software zu installieren. Du wählst ein Preset oder steuerst selbst über CRF, Bitrate oder eine feste Zielgröße in MB. Zusätzlich kannst du Auflösung, Bildrate und Audio-Bitrate senken, wenn ein Upload-Limit das verlangt. Jede dieser Stellschrauben spart an einer anderen Stelle, und stärkere Kompression kostet Bildqualität. Prüfe deshalb Bewegung, Details und Ton, bevor du die Datei weitergibst.
Kosten: Kostenlos nutzbar. Grenzen für Dateigröße und Nutzung gelten.
- Eingabe
- Eigener Testclip: 6 Sekunden, 640 × 420 px, 24 Bilder/s, H.264 mit AAC-Ton. Eingangsgröße: 2.344.405 Byte, rund 2,236 MB.
- Einstellung
- Rate-Control: Zielgröße; Ziel-MB: 1. H.264, zwei Durchgänge, AAC mit 128 kbps. Auflösung und Bildrate bleiben gleich.
- Ausgabe
- Gemessene Ausgangsgröße: 1.053.684 Byte, rund 1,005 MB. Das sind etwa 55 % weniger als beim Original.
Das Tool rechnet mit 1 MB = 1.048.576 Byte. Die Zielgröße ist ein Datenbudget; Container und Kodierung können eine kleine Abweichung verursachen. Plane bei einem harten Upload-Limit etwas Abstand ein. Vergleiche die bewegten Kanten: kleinere Dateien können durch verlustbehaftete Kompression Details verlieren.
So komprimierst du ein Video
Video hochladen
Über Video hochladen, um es zu komprimieren lädst du eine MP4-, MOV-, MKV-, WebM-, AVI-, M4V-, MPEG- oder OGV-Datei bis 500 MB (1 GB mit Bezahl-Abo). Pro Durchgang wird ein Video komprimiert.
Preset wählen
Ausgewogen ist voreingestellt. Presets setzen CRF, Qualitätswert, Encoder-Geschwindigkeit, Audio-Bitrate und die Tonentfernung. Alles lässt sich danach ändern. Unter Ausgabe erhält Wie Quelle den Container; alternativ wählst du MP4, WebM, MKV, MOV oder AVI.
Zielgröße festlegen, wenn es ein Limit gibt
Stell Rate-Control auf Zielgröße und trag das Limit unter Ziel-MB ein, wenn ein Formular, eine E-Mail oder ein Messenger größere Dateien ablehnt. Voreingestellt sind 20 MB.
Auflösung oder Codec nur bei Bedarf ändern
Unter Erweiterter Encoder senkst du Breite, Höhe oder Bildrate und wählst die Codecs. Leere Maß- und FPS-Felder übernehmen diese Eigenschaften des Originals.
Komprimieren, vergleichen, herunterladen
Starte mit Video komprimieren!, vergleiche Dateigröße, Bewegungsdetails und Ton und wähle Komprimiertes Video herunterladen. Ist das Ergebnis zu groß, senke die Auflösung oder ändere die Zielgröße. Es bleibt auch unter Uploads verfügbar. Continue editing behält deine Einstellungen, Zurücksetzen stellt die Standardwerte wieder her.
Welches Preset passt?
Jedes Preset ist ein Startpunkt mit festen Werten. Klein und Winzig kombinieren einen höheren CRF-Wert und weniger Audio-Bitrate mit den langsameren Encoder-Stufen slower und veryslow, die auf Kosten der Rechenzeit noch etwas mehr Platz sparen.
Ausgewogen – CRF 28, 128 kbps Audio
Startpunkt mit Encoder-Stufe slow. Prüfe Bild und Dateigröße: Eine bereits stark komprimierte Aufnahme kann auch größer werden.
Klein – CRF 32, 96 kbps Audio
Für geteilte Links und Vorschauen, bei denen ein etwas weicheres Bild okay ist. Feine Strukturen wie Rasen oder Konfetti leiden zuerst.
Winzig – CRF 36, 64 kbps Audio
Für harte Limits und Entwürfe. Rechne mit Blockbildung in Verläufen und dünnem Ton. Eine kleinere Auflösung sieht oft besser aus als noch mehr Kompression.
Social – CRF 30, schnelle Kodierung
Nutzt fast und 128 kbps Audio. Geeignet, wenn dir kurze Kodierzeit wichtiger ist als die zusätzliche Kompression langsamer Presets.
Archiv – CRF 22, 192 kbps Audio
Nutzt medium und erhält mehr Detail für spätere Bearbeitung. Ein erneutes Kodieren bleibt verlustbehaftet; das Preset ist kein verlustfreies Archivformat.
Stumm – CRF 29, ohne Tonspur
Nutzt fast und entfernt den Ton vollständig. Praktisch für Hintergrund-Loops und Produktclips ohne Ton.
CRF, Bitrate, Zielgröße oder verlustfrei?
CRF ist voreingestellt. Der Prozentregler reicht von 1–100 %, anfangs 75 %: höhere Werte zielen auf mehr Qualität. Ein ausdrücklich gewählter CRF-Wert hat Vorrang. Bitrate und Zielgröße steuern stattdessen das Datenbudget.
- CRF (konstante Qualität)
- Niedrigere Werte bedeuten mehr Qualität und größere Dateien; die Größe folgt dem Bildinhalt. Standardwert ist 28. Bereiche: 0–51 für H.264/H.265, 0–63 für VP9/VP8/AV1. Als Faustregel halbiert +6 beim H.264-CRF ungefähr die Bitrate.
- BITRATE
- Unter Video kbps trägst du 50–200000 kbps ein. Maxrate begrenzt Spitzen auf 50–200000 kbps; dazu gehört Bufsize mit 50–200000 kbit Puffergröße. Diese Felder sind anfangs leer.
- Zielgröße
- Das Tool zieht die Audio-Bitrate vom MB-Budget ab, teilt den Rest durch die Videolänge und kodiert in zwei Durchgängen. Unter 50 kbps fürs Bild wird der Auftrag abgelehnt. Plane etwas Abstand zum Upload-Limit ein.
- Verlustfrei
- Kodiert ohne zusätzlichen Bildkompressionsverlust und verwendet dafür den Verlustfrei-Modus des Encoders. Die Datei kann deutlich wachsen. Geänderte Auflösung, Bildrate oder Farbtiefe bleiben Bildänderungen; AAC- oder MP3-Ton wird weiterhin verlustbehaftet kodiert.
Erweiterte Encoder-Einstellungen erklärt
Erweiterter Encoder ist anfangs geschlossen. Leere Maß-, FPS- und Audioformatfelder erhalten die jeweilige Quelleigenschaft; Codec, Pixelformat und Metadatenentfernung haben eigene Standardwerte.
- Video-Codec
- Voreingestellt ist H.264 (
libx264). Weitere Optionen: H.265 (libx265), VP9 (libvpx-vp9), VP8 (libvpx), AV1 (libaom-av1), MPEG-4 (mpeg4) undcopy. WebM bietet VP9/VP8/AV1 undcopy. H.265 und AV1 können mehr Kompression ermöglichen, benötigen aber passende Player.copykopiert das Bild ohne Größen-, FPS- oder Deinterlacing-Änderung. - Audio-Codec
- Anfangs
aac; unter Audio kbps stehen 128, erlaubt sind 16–512 kbps. MP4 bietetaac/mp3, WebMopus/vorbis, MOV zusätzlichpcm_s16le, AVImp3/pcm_s16le; MKV auchflac.copyübernimmt Ton unverändert,noneentfernt ihn. Sample-Rate: 8000–192000 Hz; Kanäle: 1–8, beide anfangs leer. - Breite, Höhe und Skalierung
- Breite: 2–7680 px; Höhe: 2–4320 px. Ungerade Werte werden abgerundet. Beide Felder sind leer; eine einzelne Seite lässt die andere proportional folgen. Skalierung bietet
lanczos(Standard),bicubic,bilinear,fast_bilinear,neighborundarea. - FPS
- 1–240 fps; leer erhält die Bildrate. Weniger Bilder pro Sekunde können Daten sparen, machen schnelle Bewegungen aber weniger fein abgestuft.
- Preset (Encoder-Geschwindigkeit)
- Encoder-Geschwindigkeit für H.264/H.265, anfangs
slow. Optionen:ultrafast,superfast,veryfast,faster,fast,medium,slow,slower,veryslow. Langsame Stufen sparen bei gleicher Qualität mehr Daten und benötigen mehr Zeit. - Tune, Profil und Level
- Anfangs Auto. Unter Tune kannst du
film,animation,grain,stillimage,fastdecode,zerolatency,psnroderssimwählen. Profil bietet für H.264/H.265baseline,main,high,high10,high422,high444,main10undmainstillpicture, passend zum Codec. Als Level stehen 3, 3.1, 3.2, 4, 4.1, 4.2, 5, 5.1, 5.2, 6, 6.1 und 6.2 zur Wahl. Lass Auto bestehen, sofern dein Zielgerät nichts vorgibt. - Pixelformat
- Standard
yuv420p; außerdem Auto,yuv420p10le,yuv422p,yuv444p,yuv444p10le,yuv422p10le. 10-Bit-Formate können feine Verläufe erhalten, brauchen aber einen passenden Encoder und Player. - GOP und B-frames
- GOP: 1–1000 Frames zwischen Schlüsselbildern; kürzere Abstände helfen beim Spulen. B-frames: 0–16, abhängig vom Codec. Beide sind anfangs leer; ändere sie bei konkreten Ausgabevorgaben.
- Schnellstart
- Bei MP4 und MOV standardmäßig aktiv. Der Index wandert an den Dateianfang, sodass die Wiedergabe startet, bevor der Download fertig ist.
- Metadaten entfernen
- Standardmäßig aktiv. Entfernt Angaben wie Aufnahmegerät, Aufnahmezeit und Standortdaten, die Smartphones oft einbetten.
- Deinterlacing, Zwei Durchgänge, Audio entfernen
- Alle drei anfangs aus. Deinterlacing beseitigt Kammeffekte alter Halbbildaufnahmen. Zwei Durchgänge verbessert die Bitratenverteilung im Bitrate-Modus. Audio entfernen löscht alle Tonspuren.
Wie viel Qualität lässt ein MB-Limit übrig?
Der Zielgröße-Modus rechnet ganz einfach, und es lohnt sich, das vor der Wahl der Auflösung selbst zu überschlagen. Das Tool zählt 1 MB als 1.048.576 Byte. Ein Limit von 10 MB für einen 60-Sekunden-Clip ergibt rund 1.398 kbps insgesamt; nach 128 kbps für den Ton bleiben etwa 1.270 kbps für das Bild.
Dasselbe Budget muss bei 1080p oder 4K mehr Bilddetails verteilen als bei 720p. Schnelle Bewegung braucht ebenfalls mehr Daten. Senke bei kleinem Budget die Auflösung unter Erweiterter Encoder und vergleiche das Ergebnis.
Plane bei harten Grenzen ein paar Prozent Puffer ein. Der Container bringt etwas Overhead mit, und auch zwei Durchgänge landen nah am Ziel, aber nicht aufs Byte genau.
Formate und Grenzen
- Eingabeformate
- MP4, MOV, MKV, WebM, AVI, M4V, MPEG/MPG, OGV
- Ausgabeformate
- Wie das Original, MP4, WebM, MKV, MOV oder AVI
- Maximale Dateigröße
- 500 MB pro Video; 1 GB mit Bezahl-Abo
- Dateien pro Durchgang
- 1
- Verarbeitung
- Auf unseren Servern mit FFmpeg, ohne externen Dienst. Bis zu 15 Minuten pro Auftrag; aufwendige Codecs wie AV1 können bei langen 4K-Clips diese Grenze erreichen.
- Wasserzeichen
- Keins
- Speicherung
- Uploads und Ergebnisse werden für Gäste nach 48 Stunden und für kostenlose Konten nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Mit Bezahl-Abo kannst du Dateien länger behalten.
Häufige Fragen
Warum ist mein komprimiertes Video größer als das Original?
Das Original war vermutlich schon effizient komprimiert. Viele Smartphones nehmen in H.265 mit moderater Bitrate auf, und wer das mit niedrigem CRF nach H.264 umwandelt, braucht mehr Bits. Nutze den Modus Zielgröße, erhöhe den CRF, bleib bei H.265 oder verringere die Auflösung. Auch der Modus Verlustfrei erzeugt absichtlich große Dateien.
Verliert das Video beim Komprimieren an Qualität?
Verlustbehaftete Kodierung kostet Detail; Verlustfrei vermeidet zusätzliche Bildkompressionsverluste. Auflösung, Farbtiefe und Audiokodierung bleiben eigene Entscheidungen. H.264-CRF 23 ist der Encoder-Standard, 17–18 erhält mehr Detail. Vergleiche Bewegung, dunkle Szenen und feine Strukturen.
Welche Einstellungen eignen sich für gängige Player?
MP4 mit H.264-Bild, AAC-Ton, yuv420p und Schnellstart ist eine verbreitete Kombination. Prüfe die Wiedergabe auf deinem Zielgerät, besonders wenn du stattdessen H.265 oder ein 10-Bit-Pixelformat wählst.
Kann ich ein Video verkleinern, ohne es neu zu kodieren?
Wähle unter Video-Codec copy und einen Container, der zum ursprünglichen Codec passt. Lass Maße und FPS unverändert und Deinterlacing aus: Die Videospur wird ohne Neukodierung kopiert. Den Ton kannst du getrennt kopieren, kodieren oder entfernen. Auch Metadaten, enthaltene Spuren und der Container beeinflussen die Größe; eine kleinere Datei ist nicht garantiert. Um die Länge zu kürzen, nutze Video schneiden.
Was macht ein Video sonst noch kleiner?
Kürzere Clips und geringere Auflösungen haben den größten Effekt. Videogröße und Auflösung ändern bietet dafür weitere Voreinstellungen, und Video stummschalten entfernt die Tonspur, ohne das Bild anzufassen.