Audio-Konverter
Audiodateien passend zum Zielgerät umwandeln
Wandle eine oder mehrere Audiodateien in das Format um, das dein Player, Schnittprogramm oder Upload verlangt. Du bestimmst Codec, Bitrate, Abtastrate und Kanäle; mehrere Ergebnisse lassen sich einzeln oder als gemeinsames ZIP herunterladen. Ein neues Format kann die Datei kleiner oder kompatibler machen, aber verlorene Details einer bereits komprimierten Aufnahme nicht zurückholen.
Kosten: Kostenlos nutzbar. Grenzen für Dateigröße und Nutzung gelten.
So wandelst du Audiodateien um
Audio hinzufügen
Klicke auf Audio auswählen oder ziehe Dateien in die Vorschau. MP3, WAV, FLAC, M4A, AAC, OGG, Opus, WebM-Audio und MP4-Audio werden angenommen. Du kannst mehrere Dateien mit jeweils bis zu 200 MB hinzufügen.
Auswahl kontrollieren
Ausgewählte Audiodateien zeigt die Dateien für diesen Auftrag. Beim Öffnen der Seite sind auch passende Dateien aus früheren Uploads und anderen Tools ausgewählt. Öffne Dateien und klicke auf einen Eintrag, um ihn zur Auswahl hinzuzufügen oder daraus zu entfernen.
Zuerst das Zielformat wählen
Wähle eine Kachel unter Ausgabeformat. Ein Formatwechsel setzt Audio-Codec, Bitrate und Abtastrate auf die Vorgaben dieses Formats zurück. Stelle diese Werte deshalb anschließend ein.
Vorgaben des Zielprogramms übernehmen
Passe Codec, Bitrate, Abtastrate und Kanäle an, wenn dein Gerät oder Programm bestimmte Werte verlangt. Alle gewählten Einstellungen gelten für sämtliche ausgewählten Dateien.
Konvertieren und herunterladen
Starte mit Audio konvertieren. Einzelne Ergebnisse erhältst du über Herunterladen. Bei mindestens zwei Dateien kannst du Konvertierte Dateien als ZIP paketieren aktivieren und das gemeinsame Archiv über ZIP herunterladen speichern.
Welches Ausgabeformat passt?
Die genannten Bitraten sind die Startwerte der jeweiligen Formatkachel. Die Format- und Codec-Namen bleiben auch in der deutschen Oberfläche unverändert.
MP3, M4A und AAC für Hördateien
MP3 und M4A mit AAC starten bei 192 kbit/s. Bei M4A kannst du alternativ ALAC für eine verlustfreie Ausgabe wählen. Die Kachel AAC erzeugt einen AAC-Audiostream ohne M4A-Container. MP4A verwendet denselben Container wie M4A, aber die ungewöhnliche Endung .mp4a; prüfe dafür die Formatvorgaben deines Zielprogramms.
Opus, OGG und WebM
Opus startet bei 128 kbit/s. OGG verwendet standardmäßig Vorbis mit 160 kbit/s und bietet zusätzlich Opus. WebM erzeugt eine reine Audiodatei, standardmäßig mit Opus bei 128 kbit/s; auch hier ist Vorbis wählbar. Diese Container und Codecs müssen vom Player oder der Zielplattform unterstützt werden.
Verlustfreie Ausgabe für weitere Bearbeitung
FLAC, ALAC, TTA und WV (WavPack) komprimieren verlustfrei; FLAC kann eine 24-Bit-Quelle mit 24 Bit erhalten. WAV, AIFF, W64 und AU speichern unkomprimiertes PCM. CAF startet mit ALAC und bietet außerdem PCM. MKA verwendet standardmäßig FLAC und kann stattdessen AAC, Opus, Vorbis oder PCM 16-bit enthalten. Für den Erhalt der vorhandenen Audiodaten müssen auch Bittiefe, Abtastrate und Kanäle zur Quelle passen.
AC3, EAC3 und MP2
AC3 und EAC3 verwenden die Codecs AC3 beziehungsweise E-AC3 und können geeignete 5.1-Quellen als Mehrkanalton ausgeben. Beide starten wie MP2 bei 192 kbit/s. MP2 bietet zusätzlich den Codec MP2 Fixed. Für diese drei Formate sind 32.000, 44.100 und 48.000 Hz wählbar.
AMR, SPX und WMA
AMR ist auf Sprache begrenzt: AMR-NB startet mit 8.000 Hz, Mono und 12,2 kbit/s; AMR-WB verwendet 16.000 Hz, Mono und 23,85 kbit/s. SPX verwendet Speex, startet bei 32 kbit/s und unterstützt 8.000, 16.000 oder 32.000 Hz. Seine mögliche Bitrate hängt von der Abtastrate ab und reicht höchstens bis ungefähr 44 kbit/s. WMA verwendet WMA v2 mit 192 kbit/s und höchstens zwei Kanälen bei maximal 48.000 Hz.
Einstellungen und ihre Wirkung
Ausgangsformat ist MP3 mit 192 kbit/s. Abtastrate und Kanäle bleiben standardmäßig bei der Quelle, soweit der gewählte Codec diese Werte unterstützt.
- Audio-Codec
- WAV, AIFF, W64 und AU bieten PCM 16-bit, PCM 24-bit und PCM 32-bit, mit 16 Bit als Vorgabe. CAF startet mit ALAC und bietet dieselben PCM-Bittiefen. M4A und MP4A starten mit AAC und bieten ALAC; OGG startet mit Vorbis, WebM mit Opus, jeweils mit dem anderen Codec als Alternative. Dazu kommen AMR-NB/AMR-WB, die fünf MKA-Codecs und MP2/MP2 Fixed. Die übrigen Formate haben jeweils einen Codec. Wähle bei einer 24-Bit-WAV-Quelle PCM 24-bit, wenn die Bittiefe erhalten bleiben soll.
- Bitrate
- Die Schaltflächen heißen
64k,96k,128k,160k,192k,256kund320k;192kbedeutet 192 kbit/s. Eine niedrigere Bitrate verkleinert komprimierte Hördateien und kann hörbare Details reduzieren. Höhere Werte holen bereits verlorene Details nicht zurück. Verlustfreie Codecs benötigen keine Zielbitrate; reine verlustfreie Formatkacheln zeigen Verlustfrei. AMR hat die festen Werte seines NB- oder WB-Codecs. Bei MP3 sind mit 16.000–24.000 Hz höchstens 160 kbit/s und mit 8.000–12.000 Hz höchstens 64 kbit/s möglich. - Abtastrate
- Quell-Abtastrate beibehalten ist voreingestellt. Die allgemeinen Stufen sind 8.000, 11.025, 12.000, 16.000, 22.050, 24.000, 32.000, 44.100 und 48.000 Hz; WAV, FLAC, AIFF, CAF, W64, TTA, WV und geeignetes MKA bieten zusätzlich 88.200 und 96.000 Hz. AU reicht bis 48.000 Hz. Die Auswahl richtet sich nach dem Codec: Opus unterstützt 8.000/12.000/16.000/24.000/48.000 Hz, AC3/EAC3/MP2 nur 32.000/44.100/48.000 Hz, Speex nur 8.000/16.000/32.000 Hz. OGG-Vorbis lässt 11.025 Hz aus, WMA zusätzlich 12.000 und 24.000 Hz. AMR legt seine Rate fest. Eine höhere Rate als in der Quelle erzeugt keine neuen Aufnahmeinformationen.
- Kanäle
- Quellkanäle beibehalten erhält Mono, Stereo oder Mehrkanalton innerhalb der Codec-Grenzen. MP3, MP2 und Speex geben höchstens Stereo aus; AMR ist immer Mono. Mono mischt die Aufnahme in einen Kanal, Stereo schreibt zwei Kanäle. Bei unkomprimiertem PCM halbiert Mono gegenüber Stereo gleicher Dauer, Rate und Bittiefe die Audiodatenmenge. Bei komprimierten Formaten bestimmt weiterhin die Bitrate wesentlich die Größe.
- Konvertierte Dateien als ZIP paketieren
- Diese Option erscheint ab zwei ausgewählten Dateien und ist zunächst aus. Aktiviert erhältst du alle Ergebnisse in einem Archiv; deaktiviert gibt es einzelne Downloads.
- Metadaten entfernen
- Standardmäßig aus: Tags wie Titel, Interpret und Album werden soweit vom Zielformat unterstützt übernommen. Aktiviere die Option, um solche eingebetteten Tags zu entfernen. Coverbilder werden bei der Audiokonvertierung nicht übernommen.
Qualität und Dateigröße einschätzen
Jede Konvertierung dekodiert und kodiert das Audio neu, auch bei gleichem Quell- und Zielcodec. MP3 in M4A umzuwandeln bedeutet deshalb eine weitere verlustbehaftete Komprimierung. Verwende für weitere Bearbeitung möglichst die beste vorhandene Originaldatei; verlustfreie Ausgabe bewahrt nur die Informationen, die noch vorhanden sind.
Unkomprimierte Audiodaten lassen sich berechnen: Abtastrate × Bytes je Sample × Kanäle × Dauer. Vier Minuten Stereo mit 48.000 Hz und 24 Bit ergeben 48.000 × 3 × 2 × 240 = 69.120.000 Bytes, ungefähr 66 MB WAV. MP3 liegt für dieselbe Dauer ungefähr bei 9,2 MB mit 320k, 5,5 MB mit 192k oder 3,7 MB mit 128k, jeweils zuzüglich kleiner Dateizusätze. Wie stark FLAC diese Aufnahme verkleinert, hängt vom Inhalt ab.
Formate, Grenzen und Dateien
- Eingabeformate
- MP3, WAV, FLAC, M4A mit AAC oder ALAC, AAC, OGG/OGA, Opus, WebM-Audio und MP4-Dateien ohne Videospur. Für die Tonspur eines MP4-Videos gibt es MP4 in MP3.
- Ausgabeformate
- MP3, WAV, FLAC, M4A, MP4A, AAC, OGG, Opus, AC3, EAC3, AIFF, CAF, W64, AU, MP2, AMR, SPX, TTA, WV, WMA, MKA und WebM; zusätzlich ZIP für mehrere Ergebnisse
- Dateigröße
- Höchstens 200 MB je Eingabedatei
- Dateien je Auftrag
- Eine oder mehrere, nacheinander verarbeitet. Kann eine Eingabe nicht verarbeitet werden, endet der gemeinsame Auftrag ohne Ergebnisdateien.
- Dateinamen
- Quellname mit neuer Endung; Leerzeichen und Sonderzeichen werden zu Bindestrichen. Aus
Mein Lied (live).wavwirdMein-Lied-live.mp3. Gleiche Namen erhalten Zusätze wie-2. - Verarbeitung
- Mit FFmpeg auf unserem Server, höchstens 15 Minuten je Auftrag; keine KI oder externe Konvertierungs-API
- Wasserzeichen
- Keines wird hinzugefügt
- Speicherung
- Uploads und Ergebnisse werden für Gäste nach 48 Stunden, mit kostenlosem Konto nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Bezahlte Tarife können länger speichern. Passende Ergebnisse stehen bis dahin unter Dateien auch für Audio aufteilen bereit.
Häufige Fragen
Verbessert MP3 in WAV oder FLAC die Klangqualität?
Nein. Bei der ursprünglichen MP3-Komprimierung entfernte Informationen bleiben verloren. WAV oder FLAC kann die verbleibenden Audiodaten für einen weiteren Bearbeitungsschritt erhalten. Ein Stereo-WAV mit 16 Bit und 44.100 Hz benötigt ungefähr 10 MB je Minute; MP3 mit 192 kbit/s ungefähr 1,4 MB. Wähle WAV oder FLAC, wenn dein Schnittprogramm oder Upload dieses Format verlangt.
Warum ist das Ergebnis größer als die Quelldatei?
Die Größe hängt von Dauer, Zielcodec und dessen Einstellungen ab. Unkomprimiertes PCM benötigt oft deutlich mehr Platz als die komprimierte Quelle. Auch eine höhere Zielbitrate vergrößert eine Hördatei: Aus MP3 mit 128 kbit/s wird bei 192k ungefähr die anderthalbfache Audiodatenmenge, ohne verlorene Details zurückzugewinnen. Bei verlustfreier Komprimierung beeinflussen zudem Inhalt und gewählte Abtastrate, Bittiefe und Kanäle die Größe.
Wie werden die Grenzen einzelner Codecs berücksichtigt?
Die Einstellungen passen zum gewählten Codec. WMA unterstützt höchstens zwei Kanäle und 48.000 Hz; Quellen darüber werden dafür auf Stereo beziehungsweise 48.000 Hz angepasst. Vorbis in OGG, WebM oder MKA verwendet bis zu 48.000 Hz und eine passende Bitrate. Opus ist bei Mono auf 256 kbit/s begrenzt. Eine beschädigte oder nicht dekodierbare Quelle beendet den Auftrag mit einer Fehlermeldung.
Welches Format soll ich für iPhone, Android oder Windows wählen?
Entscheidend ist der verwendete Player. Prüfe dessen unterstützte Formate und wähle beispielsweise MP3 oder M4A mit AAC für eine komprimierte Hördatei. Falls ausdrücklich ALAC oder FLAC verlangt wird, wähle diese verlustfreien Codecs. Für ein Schnittprogramm kann stattdessen WAV mit einer bestimmten Bittiefe und Abtastrate nötig sein. Die Auswahl M4A und die Codec-Auswahl AAC sind zwei getrennte Einstellungen.
Wer verarbeitet meine Audiodateien?
Die Dateien werden auf unseren Server hochgeladen und dort mit FFmpeg konvertiert. Eine KI oder externe Konvertierungs-API erhält sie dafür nicht. Es gelten die oben genannten Speicherfristen. Zum Weitergeben eines Ergebnisses kannst du Dateien teilen verwenden.